N-P

NEW WORLD DEPRESSION – Descent (2020)

(6.644) Patrick (8,5/10) Death Metal


Label: Fucking Kill Records
VÖ:     15.11.2020
Stil:    Death Metal

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Ein entferntes Donnergrollen….irgendwo schlägt ein Blitz ein und es regnet in Strömen. Die Atmosphäre könnte nicht dichter sein, als zusätzlich noch Kirchenglocken zum Gottesdienst rufen, was im Endeffekt einer „Ceremony Of Delusion“ gleichkommt.

Was sich hier ein bisschen wie ein typisch schwarzmetallischer Spannungsbogen liest, ändert sich binnen Sekundenbruchteilen. Unaufhaltsam und verdammt druckvoll schiebt sich der erste Song wie ein Panzer weiter nach vorne und es werden sofort Erinnerung an eine verblichene Death Metal Legende aus Coventry in Großbritannien wach. Das könnte unter Umständen dann wohl auch den eingangs erwähnten eingeschlagenen Blitz erklären!?!

Damit ist eigentlich auch schon die Marschrichtung auf „Descent“, dem vierten Album der Deather aus NRW voll und ganz beschrieben. Gut gespielter, fett produzierter und z.T. recht eingängiger Death Metal, meist im Midtempo dargeboten, mit fetten Vocals, welche ab und an sogar eine leichte Van Drunen Färbung aufweisen, wird uns hier um die Ohren gewalzt. Mal geschieht das alles etwas moderner angehaucht, wie in „Scoff Till Death“, aber trotzdem wird auch hier in bester Death Metal Manier alles in Grund und Boden gerifft und man ertappt sich dabei des Öfteren, wild gestikulierend, sämtliche Refrains in die Welt hinauszugröhlen. Großartig. Ich persönlich finde die Band am besten, wenn die Jungs mal ihr Midtempo Korsett verlassen und wie in „Nasha“ oder in der ersten Hälfte von „Devils Slavery“ zur Auflockerung auch mal ordentlich austeilen und die Geschwindigkeitskeule kreisen lassen.

Wer also seine todesmetallische Dosis gerne im Fahrwasser von Bolt Thrower oder ähnlich gelagerten Kapellen einnimmt, kann mit „Descent To Hell“ wirklich nichts falsch machen. Es schiebt, es drückt, es groovt wie Hölle und dabei ist die Band weit davon entfernt, nur ein simpler Abklatsch der hörbaren Vorbilder zu sein. Schickes Teil!

Anspieltipps: „Scoff Till Death“ und „Devils Slavery“


Bewertung: 8,5 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Ceremony Of Delusion
02. Scoff Till Death
03. Working With Flesh
04. Panzer
05. Nasha
06. Descent To Hell
07. Pervitin
08. Ritual
09. Devils Slavery
10. Hate.Kill.Repeat




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