POSTMORTEM CRUSHING THE B&B

13.04.2019 – Berlin @ Brutz @ Brakel


Kurz vor dem 11.Geburtstag der Berliner Kult-Getränkeschmiede kamen unsere Berliner Lokalhelden auf eine verdammt gute Idee. Seit der Record Release Show zum letzten Album „The bowls of wrath” hatten sich Postmortem in der Bundeshauptstadt rar gemacht und wollten dies nun fulminant ad acta legen. Was lag da näher, als in deren und unser aller Wohnzimmer einen speziellen Gig für sage und schreibe 90 Leute zu zelebrieren, welcher zwar mit satten 5€ exorbitant teuer erschien, doch mit ein paar Freibier aufgelockert werden sollte. Gut so, denn bei solch wucherhaften Preisen hätte durchaus die Möglichkeit bestehen können, dass Tilo, Putz, Marcus und Max vor einem leeren Tresen spielen würden. Spaß beiseite, denn natürlich war dieses besondere Ereignis ratzfatz ausverkauft und die Fans und Stammgäste des Brutz fieberten diesem Gig entgegen.
Ziemlich früh erschien ich dann in der von mir so heiß geliebten Lokalität und war stark verwundert, wie voll es bereits weit vor dem eigentlichen Auftritt der Postis war und sich einige der Anwesenden der Fülle des vorhandenen Raums getränketechnisch annäherten. So soll und muss das sein! Auch die speziell für diesen Abend hergestellten Shirts wechselten schnell den Besitzer und die Stimmung war bereits weit vor dem Anpfiff grandios. Vorher wurde allerdings ein 360° Bild / Video aufgenommen, auf dessen Veröffentlichung ich mit Spannung entgegensehe, wurde ich doch vom „Regisseur“ als einer der wenigen Kuttenträger dazu aufgefordert, in der vordersten Reihe ein wenig herum zu posen.
Dann ging allerdfings die Post(mortem) ab und trotz dem limitierten Raumangebot konnte man sich super bewegen und den Jungs die Faust der Verzückung entgegenrecken. Der Sound war ebenfalls knackig, wuchtig und ließ so manches Bierglas in der Hand erzittern. Natürlich begann die Sause aufgrund der nicht lärmresistenten Nachbarn bereits sehr früh, was aber dem Spaß keinen Abbruch tat. Im Gegenteil, denn so hatte man im Anschluss noch genügend Zeit, sich die wundgesungenen Lippen ein wenig zu befeuchten, denn zum mitgröhlen gab es eine Menge, wie Ihr an der untenstehenden Setlist ersehen könnt. „Der Totmacher“ beispielsweise sorgte bei einigen Anwesenden für Pippi in den Glubschkorken (Zitat), bei „Among the dead“ brüllte ich den vor mir stehenden Basser Tilo an und Drummer Max hatte mehr als einmal das Gesicht zur Faust geballt. Gitarrist Marcus ging ab wie eine Eule auf Speed, Putz brüllte sich brillant die Seele aus dem Leib und jeder der verzückten Gäste grinste wie ein Honeycakehorse. Summasumarum war diese Rutsche wohl mit das Beste, was ich seit langem erleben durfte, was mir mein Fiepen im Ohr und der leichte Brummschädel am Folgetag bestätigte. Gerne öfter die Herren!
Vielen Dank an Christian Schlieker für die tollen Fotos, die Ihr in Gänze unter dem unten angegebenen Link finden könnt.

Ghost of warship
25
Lobotomy
Until the screamings died
Hate kill destroy
Der Totmacher
Among the dead
Bleeding
Can’t wait to eliminate
Revolution
Green river
Gutterballs


Fotoblog von C.Schlieker


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