MACHEN UND WEITERSEHEN


Anfangs von mir nicht wertgeschätzt, haben sich Revel in flesh in ihrer nunmehr 7jährigen Zugehörigkeit zur teutonischen Todesblei-Szenerie zu einem Aushängeschild eben jener gemausert und sich zu einer selbst international ernstzunehmenden Band, die keinerlei Vergleich zu scheuen braucht, gemausert. Vier wirklich famose Alben und unzählige Split Veröffentlichungen pflastern den Weg des sympathischen Schwaben Quintetts, die nun Letztgenannte als komplettes Album in die Regale gehievt haben und sogar mit einem Livealbum aufwarten konnten. Alles interessante Themen, über die ich mit Gitarrist Herrmannsgard und Fronter Haubersson ein wenig plauschte.

Wie kam es zu der Idee zu „Relics of the deathkult"? Ansich finde ich die Zusammenstellung äußerst sinnvoll, frage mich aber, ob Ihr selber vielleicht auch ein wenig den Überblick verloren habt und deshalb alle Eure Split Veröffentlichungen zusammengefasst habt?

Herrmannsgard: Da die Titel bisher einzigst auf Vinyl erschienen sind und diese Veröffentlichungen allesamt recht schnell den Stempel "Sold Out" aufgedrückt bekommen haben, sind bei unseren Fans leider Lücken im musikalischen Band-Katalog entstanden. Wir dürfen uns glücklicherweise zu einer Band zählen, welche eine überragende Die-Hard-Fanbase besitzt, welche zudem ständig wächst. Und eben diese Fanbase hat uns immer wieder nach einer solchen Veröffentlichung gefragt. Nach der neunten Split-EP (da ist der Überblick ;) ) war es an der Zeit den Rufen nachzugehen und diese Lücken zu füllen. Die CD-Version bietet sowohl denjenigen welche die ursprüngliche Version nicht mehr auf dem Markt finden, als auch denjenigen welche keinen Plattenspieler besitzen, die Möglichkeit die Songs zu hören. Und das am Stück - ohne 10 Mal die Nadel neu aufzulegen (= mehr Zeit um in Ruhe ein Bier zu genießen oder ein Pfeifchen zu qualmen).

Ralf, wenn Du zurückschaust auf all die Splits, die Ihr zusammen mit anderen Bands veröffentlicht habt, welche Band davon magst Du am meisten?

Haubersson: Wow, schwierig! Für uns ging es darum mit jeder Split ein möglichst in sich geschlossenes Kapitel abzuliefern, bei welchem Song, Artwork und das Konzept dahinter Hand in Hand gehen! Die jeweiligen Split Partner waren für uns dahingehend auch immer stimmig!

Mit PUTERAEON hatten wir anschließend zwei Mal kleinere Touren, welche für uns wichtige Entwicklungsstufen waren! Man lernt voneinander im Guten wie im Schlechten, Ha! Ha! Beide Bands passten vom Humor und den Eigenheiten wie Faust aufs Auge! Bei FERAL denke ich, dass diese Band mit einem guten Labelpartner und der nötigen Livepräsenz richtig was reißen könnte! Sie gehören jedenfalls zu den Geheimtipps in der aktuellen Schweden Death Metal Welle. Ihr neues Album soll dieses Jahr noch kommen!
Die Split mit HUMILATION ist das vielleicht rarste Sammlerstück unter unseren Vinyls! Diese war auf 250 Stück limitiert und mehr oder weniger im Vorverkauf vergriffen. Ich habe großen Respekt vor HUMILATION aus Malysia, vor allem wenn man bedenkt, wieviel Energie die Band in Ihre Laufbahn gepumpt hat, um auch hier in Europa Fuß zu fassen! ZOMBIEFICATION halte ich auch für eine total unterbewertete Band, welche in Sachen Style mittlerweile auch sehr eigenwillig agiert. Ihr neues Album steht auch in der Pipeline. Alles in allem denke ich, dass unsere Splits zeigen, dass wir mit der Szene verwurzelt sind und am Ende sind 7"Eps eben auch verdammt kultige Sammlerstücke!

In 5 Jahren gab es vier komplette Alben, 9 Splits, ein Live Album. Habt Ihr keine Jobs? Zuviel Freizeit? Kreativen Überschuss? Oder einen 36 Stunden Tag?

Haubersson: Was vielleicht von außen so aussieht sieht, ist bei einem Blick hinter die Kulissen ein ganz anderer! Jeder von uns hat seine eigene "Die Hard" Alltags Realität mit festem Job, Schichtarbeit, Verpflichtungen etc.! Eben der normale Wahnisnn! Hinzu kommt, dass die Bandmitglieder z.T. auf 100 KM Distanz voneinander wohnen, so dass jede Probe / Meeting sinnvoll geplant werden muss. In dieser Band zu spielen fordert seine Opfer, auch was die Konzerte, Planung und Organisation betrifft. Wir sind mittlerweile an dem Level, mit welchem der Rahmen eines "normalen Hobbies" etwas gesprengt wird, vor allem was den Aufwand im Backround betrifft!

Was die Anzahl der Releases angeht, so muss ich sagen, dass sich vieles einfach so ergeben hat, wie das jetzt der Fall war! Großer Vorteil für uns ist ganz klar, dass Maggesson über ein eigenes Studio verfügt. Ohne dies wäre eine Umsetzung von so viel Output auch nicht möglich gewesen!

Nichts desto trotz denke ich, dass unsere Arbeitseinstellung von "machen und weitersehen" sich bewährt hat. Im Grunde sieht es so aus, dass wir seit 2012 regelmäßig Veröffentlichungen nach scheiben, Shows spielen, aktiv sind und das Interesse an dem Thema REVEL IN FLESH ist stetig mitgewachsen, so dass wir unterm Strich doch was richtig gemacht haben!

Erkläre mir dich bitte mal die Entstehungsgeschichte Eurer Live CD „Live from the crypts of horror", die es ja lediglich in einer kleinen 300er Auflage zu kaufen gab. Es ist ja nicht unbedingt an der Tagesordnung, dass eine deutsche Todesblei Combo was livehaftiges raushaut…Gibt es das Teil eigentlich irgendwo noch zu erwerben?
Herrmannsgard: Auch wir hatten diese Release nicht geplant, als wir am 01.09.2017 die Bühne im Vortex in Siegen enterten. Das Konzert war Teil einer unserer Mini-Touren mit Fleshcrawl im Rahmen des Emissary Of All Plagues Live-Jahres und markiert auch einen einschneidenden Punkt in unserer Zeit als Band, da es das vorletzte Konzert in unserer Erstbesetzung werden sollte. Der Abend bot alles, was man sich als Band nur wünschen kann... Eine perfekte Organisation durch unseren Freund Thomas, einen grandiosen Live-Sound durch den Mann, welcher auch das Engineering der CD übernommen hat (Tobe Sound Music Production), einen proppevollen Laden voller Maniacs in dem der Schweiß von der Decke tropfte... Ein Abend an dem der Death Metal regiert hat und welcher bei allen Beteiligten im Gedächtnis bleiben wird.

Als wir die Aufnahmen dieses Abends hörten wuchs die Idee für das Live-Album recht schnell, da sie die Energie so perfekt eingefangen haben. Ich denke jedem HM-2 Sound-Fetischisten muss da doch die Beule in der Hose wachsen? Ich selbst bin noch immer begeistert von dem Resultat! Mit unserem holländischen Kollegen Rai von Raw-Skull-Recordz hatten wir dann auch noch jemanden zur Umsetzung an unserer Seite, der diese Art von Musik liebt und lebt. Viel besser können die Rahmenbedingungen eigentlich nicht sein... Die Scheibe stellt auch ein "Danke!" an alle Die-Hards dar, welche uns bis zu diesem Punkt begleitet haben. Wer noch eine Version ergattern möchte, ist gut beraten mal einen Blick bei Raw-Skull-Recordz vorbei zu werfen. Unsere Bestände waren in Rekordzeit vergriffen!

Live gebt Ihr ja sowieso Gas ohne Ende, was man bei den Dead Days in Jena und der Minitour Tripple Flesh Thread zusammen mit Fleshcrawl erleben durfte. Wie wäre es denn mal mit einer etwas größer angelegten Rundreise?

Herrmannsgard: Je nach Region und Location schaffen wir es inzwischen auch unter der Woche auf ordentliche Besucherzahlen - das stimmt. Dennoch bleiben diese Shows immer ein gewisser Gefahrenfaktor, welcher nicht jeder Veranstalter gewillt ist einzugehen. Es ist äußerst schwierig auf Do-It-Yourself-Basis eine komplette Woche oder mehr zu organisieren, da Konzerte von Montag bis Mittwoch nur schwer umzusetzen sind. Da kämpfen bei der Masse an Konzerten ja teils ganz andere Kaliber mit den Zuschauerzahlen... Wir haben zwar weltweit eine Vielzahl Supporter, aber über die deutschen Landesgrenzen hinaus Konzerte zu bekommen stellt sich dann auch wieder als etwas anderes heraus. In diese Richtung fehlt es vielleicht auch an direkten Kontakten zu Veranstaltern.

Wir konnten bisher leider lediglich Spanien bzw. mit Barcelona Katalonien, Belgien, Holland, die Schweiz, Österreich und Tschechien bereisen. Teils reisen die Leute 800 km mit dem Zug an oder fliegen vom anderen Ende der Welt zu Festivals um uns endlich mal sehen zu können - das ist total irre! Wir hoffen, dass wir es künftig schaffen werden, diesen Leuten ein Stück weiter entgegenkommen zu können und den Deathkult in möglichst viele Länder zu bringen!
Bei Just before dawn hast Du, Ralf, ja ebenfalls mitgewirkt. „Tides of blood" ist ein großartiges Album von großartigen Musikern und ein Quell an großartigem Death Metal. Wie kam es dazu? Bist Du quasi schon ein „vollwertiges" Mitglied dieses Projektes, da Du ja schon 2013 auf „Precis innan gryningen" und ein Jahr später auf „The aftermath" gesungen hast?

Haubersson: Nein, ich habe bei JUST BEFORE DAWN bisher nur auf Einladung durch Bandkopf Anders Biazzi (EX - BLOOD MORTIZED, Ex - AMON AMARTH, GOD FORSAKEN etc.) agiert. Den Titeltrack für das dritte Album "Tides of Blood" hatte ich sogar bereit schon 2015 eingesungen. JUST BEFORE DAWN war anfänglich ein Projekt von vielen Beteiligten, was eben auch den langen Entstehungsprozess des aktuellen Albums erklärt. Das alles zu koordinieren ist viel Arbeit!

Mittlerweile sieht es jedoch so aus, dass JUST BEFORE DAWN eine richtige Band sind, welche seit 2018 auch mit richtiger Livepräsenz auffährt. Hauptsänger ist mittlerweile kein geringerer als Dave Ingramm (Ex - BENEDICTION, Ex- BOLT THROWER) und das restliche Line Up setzt sich aus WOMBBATH, BLOOD MORTIZED und ASHCOULD Mitgliedern zusammen. Schaut Euch die Band live an! Das Songmaterial trifft live genau den Nerv der Headbanger und die Band passt sehr gut in die Lücke, welche das Abdanken von BOLT THROWER und HAIL OF BULLETS hinterlassen hat.

Ob JUST BEFORE DAWN in Zukunft noch mit Gastsängern arbeiten kann ich Dir momentan nicht sagen. Ich denke jedoch, dass eine in sich geschlossene Band auch einen besseren Einfluss auf ein jeweiliges Endprodukt, d.h. Album oder auch Liveshow hat!

In der Vergangenheit warst Du, Ralf, ja ebenfalls als Schreiberling aktiv und hast beim Mystical Music Fanzine Deine Kreativität einfließen lassen, doch die Seite ist down und irgendwie hört man auch nichts mehr Neues. War’s das?
Haubersson: MYSTICAL MUSIC Zine war ursprünglich ein Printzine, aber laut aktuellem Stand der Dinge liegt alles auf Eis! Mir fehlt einfach die Zeit und ein Heft macht man eben auch nicht mit halbem Arsch! Einerseits vermisse ich die Zeit, weil es mit dem Heft über 16 Ausgaben hinweg auch eine lange Reise war. Andererseits sieht es auch so aus, dass die Szene zwischenzeitlich so überladen und unübersichtlich geworden ist, dass ich bei diesem ganzen Overkill und Trendkarussell auch nicht mehr alles mitmachen und erleben muss! Nicht ausgeschlossen ist jedoch, dass ich irgendwann mal wieder wo mitschreiben werden, aber momentan frisst REVEL IN FLESH den Löwenanteil meiner Zeit!

2016 kam mit „Emissary of all plagues" Euer letztes Album raus. Bei der Dichte an Veröffentlichungen aus Eurem Haus gehe ich mal stark davon aus, dieses Jahr einen neuen Studio-Rundling in den Händen zu halten?

Herrmannsgard: Wir wollen unsere Veröffentlichungen nicht an Zeitfenstern festmachen oder uns künstlich unter Druck setzen. Die Revel-Maschinerie läuft permanent und da Maggesson sein eigenes Home-Studio besitzt, verfällt keine unserer Ideen. Wir haben bereits einiges an Material gesammelt und stehen aktuell verstärkt, teils bis Morgens fünf Uhr im Proberaum und arbeiten an diesen. Ziel ist es eine fette Demo an den Start zu bringen und dann einen neuen Partner für die Veröffentlichung des kommenden Albums zu finden. Nachdem wir ja einen Drummer-Wechsel hatten, mussten wir in kürzester Zeit erst einmal am Live-Set arbeiten um alle geplanten Gigs wahrnehmen zu können. Wir wollen weder live, noch im Studio halbgare Ware abliefern und das kostet alles Zeit - die wir uns auch nehmen. Unser neuer Mann an der Schießbude Hen-the-man Henriksson leistet hierbei großartige Arbeit und bringt mit seiner Art zu spielen eine ganz neue Dynamik in unser Lager. Wir sind auf einem sehr guten Weg - aber 2018 wird es mit all den anderen Arbeiten neben der Musik, welche zu einem Album gehören, wohl zu eng werden. Da bleibt "nur" der Besuch einer der noch anstehenden Live-Shows um sich die nötige Ladung Schweden-Schwaben-Death zu verpassen!

Mit Juanjo Castellano habt Ihr ja quasi Euren Derek Riggs, der die meisten Eurer genialen Motive zu verantworten hat. Ist er mittlerweile ein sechstes Bandmitglied?

Haubersson: Ja, beide Seiten (Band und Künstler) sind in dieser Zusammenarbeit als konstante Verbindung miteinander gewachsen! Wir waren 2011 eine der ersten deutschen Bands, welche mit Juanjo Castellano gearbeitet hat. Zwischenzeitlich hat er alle Artworks für unsere Full Length Alben sowie diverse Splits und Shirt Designs gemacht. Seine Artworks ziehen sich wie ein roter Faden durch unseren Release Katalog und wir haben für uns auch eine Art Wiedererkennungswert damit geschaffen. REVEL IN FLESH sind eine Band, welche gerne gewisse Säulen und Konstanten im Konzept behält (so auch die Zusammenarbeit mit Dan Swanö) und das Schöne daran ist, dass hierbei auch ein miteinander wachsen entsteht!

Juanjo Castellano hat mit seinen Artworks für uns diese Art von "Deathkult Unterwelt" geschaffen, welche sich seit "Deathevokation" (2011) stetig weiterentwickelt und neue Facetten gebildet hat. Es gibt in den Artworks auch immer wieder sich entwickelnde Charaktere, welche Bestandteil des Konzeptes sind! Das alles hat vielleicht was "nerdiges", aber wir haben damit unseren Weg und unsere Trademarks gefunden!

Was mich bei Euch bis heute beschäftigt ist die Tatsache, dass Ihr Euch ja nach einem Entombed Song benannt habt, doch musikalisch finde ich Euch mehr in die Dismember Ecke zugehörig. War da vielleicht früher auch ein anderer Bandname zur Auswahl wie beispielsweise Skin her alive, Wardead oder Casket garden?
Haubersson: Vor die Wahl gestellt, bin ich persönlich mehr der DISMEMBER "Worshipper", weil diese Band in Ihr Discographie sowie Art und Weise etwas total Unbeugsames hatte! Bei der Wahl des Bandnamens ging es jedoch nicht darum Partei zu den Vorlieben zu ergreifen, sondern wir wollten einen Namen, welcher zu 100% mit DEATH METAL assoziiert. Hierfür trifft REVEL IN FLESH in Verbindung mit dem Schweden Death Metal Klassiker "Left Hand Path" den Nagel auf den Kopf! Übrigens gab es damals noch eine Band namens CASKET GARDEN und heute gibt es eine Band namens SKINNED ALIVE. Heute einen "unbeflekten" Namen im Death Metal Genre zu finden ist ein Ding der Unmöglichkeit!

REVEL IN FLESH
sind eine Band, die ganz klar zu Ihren musikalischen Wurzeln steht und damit auch nicht bricht, aber ich denke, dass wir zwischenzeitlich unsere eigene Hausmarke gefunden haben, was vor allem das "Emissary of all plagues" Album gezeigt hat!

Ihr habt im Juli noch 3 Festivals, doch danach sieht es bedrohlich ruhig aus…wie geht es in diesem Jahr mit Revel in flesh weiter? Nach einem neuen Album fragte ich ja schon etwas weiter oben…

Herrmannsgard: Nach den drei besagten Festivals im Juli (Symbolic Festival CZ, Boarstream und Masters Of The Unicorn) werden wir die erlebten Eindrücke natürlich mit in unser Songwriting einfließen lassen. Im Oktober stehen dann noch drei geplante Shows an (u. A. das Way Of Darkness). Am Ende des Jahres werden wir trotz Drummer-Wechsel, Arbeiten an neuem Album, Release von Relics Of The Deathkult und unserer fünf full-time-jobs neben der Band 15 Shows gespielt haben. Nicht nur quer über das Land verteilt, sondern auch an vielen neuen Orten. Das ist natürlich weniger als die beiden Jahre zuvor, aber trotz aller Umstände denke ich, dass wir die Shows, welche wir dieses Jahr gespielt haben, qualitativ ohne Einschränkungen absolviert haben. Ein wenig Abstinenz nach zwei sehr aktiven Jahren schadet denke ich auch nicht. Bedrohlich wird es dann hoffentlich erst im neuen Jahr, mit neuem Album und altem Wahnsinn. Also eher die Ruhe vor dem Sturm...

Haubersson: Final danken wir Euch von ZEPHYR’s ODEM für den Support über die Jahre hinweg! Fettes Cheerz aus dem Schwabenland! Für weitere Infos zur Band, Konzerte & Merchandise checkt
www.revelinflesh.com

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