Happy new year und ein frohes und gesundes...ach quatsch, was soll das? Das Jahr 2020 ist bereits mehr als einen Monat alt und zeigt schon jetzt, was es draufhat. Scheinbar versuchen die Bands mit aller Macht, das in vielen Augen grandiose Year in Metal noch einmal zu toppen und hauen schon zu solch einem frühen Zeitpunkt mächtige Brocken in die Waagschale und den Kampf um die Trophäe des Albums des Jahres 2020.

Beispielsweise die Death Metal Allstars von Berzerker Legion oder die Altmeister Annihilator. Dazu die beiden ex-Sodomisten Bernemann und Makka, die mit Bonded die Szene aufmischen. Lordi, die für viel Spaß in den Backen sorgen, ebenso wie Exa, Midnight, Mystic Prophecy oder die Veteranen von SDI. Natürlich gibt es auch weniger fröhliches wie Impiety, Lotus Thief, oder Oceans, dafür rocken dann aber wieder Surgical Strike, Pleonexia und Serenity das Haus. Und natürlich nicht zu vergessen die Belgier von Schizophrenia, denen der Titel des Newcomers des Jahres schon jetzt schwer streitig zu machen sein wird.

In unseren Augen einmal mehr eine mehr als gelungene Auswahl und der Beweis, wie vielseitig unsere heißgeliebte Mucke ist. So, bis nächsten Monat und immer schön Mucke hören!

TOP 15 - JANUAR 2020


ANNIHILATOR – Ballistic, sadistic (2020) - 9,8 Punkte

Das der gute Jeff Waters mit seiner bärenstarken Crew dann allerdings mit „Ballistic, sadistic“ ein Album raushaut, welches direkt nach dem legendären Debüt hätte erscheinen können, ja vielleicht sogar müssen, lässt einem die Kinnlade auf Bodennähe herunterklappen und vor Freude frohlocken. Vielleicht das zweitbeste Album in der Karriere der Kanadier.

Extra CD des Monats Januar 2020

THE GOOD THE BAD AND THE ZUGLY – Algorithm & Blues (2020)

Wer sind Turbonegro nochmal? Who the fuck are Kvelertak nowadays? The Good The Bad And The Zugly muss jeder Death Punk und Schweine Rock Liebhaber, der es schön dreckig mag, förmlich aufsaugen. Die 13 Songs (inkl. zwei kurzer Intermezzos), mit einer Gesamtspielzeit von gerade mal 35 Minuten, kommen aus einem Guss und beinhalten trotzdem unzählige Spannungsmomente, die einem regelrechte Tränen in die Augen treiben. Endgeil, einfach nur endgeil. Das ich sowas noch erleben darf?!!

MIDNIGHT – Rebirth by Blasphemy (2020) - 9,7 Punkte

Athenar setzt mit Midnight´s „Reborn by blasphemy“ eine weitere laute, schnelle und dreckige Duftmarke, im immer noch hypen New Wave Of American Heavy Metal-Sektor. Gerade die speedigen Nummern, mit der räudigen Stimme von Athenar, lassen einen in alten Venom meets Motörhead Zeiten schwelgen. No filler, just killer und sozusagen: „Fucking speed and darkness“ – teuflisch gut!

BERZERKER LEGION – Obliterate the weak (2020) - 9,6 Punkte

Anspieltips? Fuckin‘ no way, denn das Album ist in seiner Gesamtheit ein madenverseuchtes Kunstwerk, welches bereits zu einem solch frühen Zeitpunkt des neuen Jahres die Messlatte für ähnlich geartete Veröffentlichung in schier unermessliche Höhe legt. Todesblei in Reinkultur und überragende Musiker, die ihre über die Jahre erworbenen Fähigkeiten hier einer Band zur Verfügung stellen, über die in Zukunft noch mehr zu sprechen sein wird.

SCHIZOPHRENIA – Voices (2020) - 9,5 Punkte

Leute, holt Euch dieses Manifest an gnadenloser Brutalität und erlebt den Aufstieg einer band mit, die in ein paar Jahren zur europäischen Speerspitze gehören wird. Gnadenlos geil! Die eigentlich hoch verdiente 10 gibt's dann für das erste vollstndige Album. Plattenfirmen: Greift zu!

IMPIETY – Versus All Godz (2020) - 9,5 Punkte

Ein absolut fettes Gerät, was die Knaben aus Singapur hier abgeliefert haben. Damit setzen sie die Meßlatte für angeschwärzten thrashigen Death Metal für den Rest des Jahres ziemlich weit hoch oben an. Wer auf solche Mucke steht, sollte sofortigst eine Kaufentscheidung treffen . Kaufen! Sofort!

SURGICAL STRIKE – Part Of A Sick World (2020) - 9,3 Punkte

Naja, die Band hatte sich ja schon 1993 zum ersten Mal gegründet. Somit sind hier auch keine heurigen Hasen am Werk. Treibende Riffs, melodische Gitarrensoli, alles, was das Thrasherherz begehrt. Ein weiterer guter Einstand ins gerade angebrochene Jahr, den die Herren hier mit ihrem Debut-Longplayer vorlegen. Und wie ich schon beim EXA-Review schrieb: so kann das gern weitergehen.

BONDED – Rest in Violence (2020) - 9,2 Punkte

Jup, ihr habt recht mit der Vermutung, dass ich begeistert bin von dem neuen ersten Werk von Bonded. Ich hoffe das das keine Eintagsfliege war und die Burschen ihr gesamtes Pulver nicht gleich verschossen haben. Ich hoffe jedenfalls auf mehr und kann nur eine absolut ehrlich gemeinte Kaufempfehlung aussprechen. Anhören und abschädeln. Viel Spaß dabei.

PLEONEXIA – Virtute E Canoscenza (2020) - 9,1 Punkte

Eine solche Mischung aus Melodie, Heavyness und Kauzigkeit kannte ich bisher nur von Bands wie MANILLA ROAD oder SLOUGH FEG. Also wer nun auf all die oben genannten Bands steht, sollte sich auf jeden Fall mit PLEONEXIA anfreunden können. Pleonexie bezeichnet ja den Hang, mehr zu beanspruchen, als einem zusteht. Und mehr wollen die fünf Genossen auf jeden Fall. Und dafür steht ihnen auf jeden Fall Anerkennung zu!

LORDI – Killection (2020) - 9,0 Punkte

Gute -Laune Hard Rock, mit einer Prise Horror, der dank des rauhen Gesangs von Mister Lordi auch nie schnulzig daherkommt. Gut gemacht, Ihr Monsterbacken! ALICE COOPER ist bestimmt stolz auf Euch! Ich glaube, ich werde langsam Fan von diesen abgedrehten Finnen…..

MYSTIC PROPHECY – Metal division (2020) - 9,0 Punkte

Mit dem nunmehr zehnten Album „Metal division“ haben Mystic Prophecy einmal mehr einen verdammt fetten Haufen gelegt und bewiesen, wie man Dicke-Eier-Metal zu spielen hat.

LOTUS THIEF – Oresteia (2020) - 9,0 Punkte

Trotzdem ist „Oresteia“ ein musikalisches Meisterwerk, das mir schon beim ersten Anhören Gänsehautschauer bereitete. Seitdem hat es meine Rotation nicht mehr verlassen und ich wäre auch nicht überrascht, wenn es „Oresteia“ am Ende des Jahres in meine Top 10 schaffen würde. Höchste Empfehlung, jeder sollte sich dieses Album zu Gemüte führen!

EXA – Cut The Past (2020) - 9,0 Punkte

Ha, das Jahr fängt ja heftig an! EXA legen da schon mal eine gute Schlagzahl mit ihrem in Eigenregie veröffentlichten Debütalbum vor. Meine Fresse, gehen die ab! Die Berliner zelebrieren einen ziemlich knackigen Thrash, bei dem sich die Genickmuskeln schon mal auf einen Workout vorbereiten können.

SDI – 80s Metal Band (2020) - 9,0 Punkte

SDI haben mit diesem Album ein wirklich geiles Comeback geschaffen, welches wirklich den Sound der „80s Metal Band“ in die Neuzeit katapultiert. Keine Trends, keine Anbiederung an moderne Stile, einfach Speed Heavy Metal, wie er früher einmal war. Die wollen nix verschlimmbessern. Die wollen nur spielen. Und, verdammt noch mal, das können sie auch. Old school as fuck, wie man so schön sagt.

OCEANS – The Sun And The Cold (2020) - 8,9 Punkte

Die, kürzlich bei Nuclear Blast unter Vertrag genommene Band, OCEANS präsentiert sich in Ihrem Debüt mit tonnenschwerem deepen Metal. Die Instrumentalisierung erstreckt durch viel Harmonie, ob in härteren Passagen oder ruhigen Gefilden.

SERENITY – The Last Knight (2020) - 8,9 Punkte

Musikalisch ist das Album over the top, was melodischen Power Metal angeht. Viele Melodien, aber auch treibende Riffs, gesanglich eher im braveren Bereich, aber ab und an auch mal etwas heftiger. Eine gelungene Mischung, die sicher ihre Freunde unter den Melodicrockern finden wird. Wer auf die eher räudige Metalschiene abfährt, kommt hier wohl eher nicht auf seine Kosten, dafür ist das Ganze dann doch etwas zu melodisch, und teilweise werden auch eher ruhige Töne angeschlagen.


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